Alfred Adler, Freud und der Schullehrer

Vortragsabend im Haus Gutenberg

Kursnummer: 20.01.14

Kursinhalt

Alfred Adler (1870-1937), dessen 150. Geburtstag wir dieses Jahr feiern, war Arzt, Psychotherapeut und Erziehungsberater in Wien. Er gehörte dem Kreis um Sigmund Freud an, bis es 1911 zum Bruch mit dem Gründer der Psychoanalyse aufgrund von Meinungsverschiedenheiten kam. Adler gründete seine eigene Psychotherapierichtung, die Individualpsychologie.
Viele Grundbegriffe Adlers haben Eingang ins Allgemeinwissen gefunden, wie der Minderwertigkeitskomplex, das Geltungsstreben, das Zärtlichkeitsbedürfnis des Kindes, die Bedeutung der Stellung in der Geschwisterreihe, das Gemeinschaftsgefühl, der Lebensplan, der männliche Protest und weitere.
Adlers Psychologie stiess bei Lehrerinnen und Lehrern auf ein besonderes Interesse. Das ist kein Zufall. Adler und seine Schüler waren unter den Ersten, die sich um die Anwendung der Tiefenpsychologie auf die Erziehung bemühten. Während der Zwischenkriegszeit, im Rahmen der Wiener Schulreform, grün- deten sie zahlreiche Erziehungsberatungsstellen in der Stadt
Wien. Adler kümmerte sich um sogenannt schwierige Kinder und zeigte vor, wie Eltern und Lehrkräfte mit ihnen gut umgehen können. Der Vortrag soll den Werdegang Adlers beleuchten und schauen, was heute an seiner Individualpsychologie aktuell geblieben ist.

Hinweise/Bemerkungen

Hinweis: Der Vortrag ist ein öffentliches Angebot des Bildungshauses Gutenberg. Für Lehrpersonen aus FL ist der Besuch kostenlos und gilt als Weiterbildung. Bitte auf www.wfl.li anmelden.

Kursinformationen

Kursleitung Beat Manz, Schulpsychologe Schulamt FL
Zielgruppe Lehrpersonen aller Schulstufen
Kursdauer 2 Stunden
Kursort Bildungshaus Gutenberg, Balzers
Kursdaten Dienstag, 24. November 2020, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Max. Teilnehmeranzahl 25 Verfügbare Plätze: 12
Anmeldeschluss Dienstag, 10. November 2020
Kursbeitrag 50 Fr. (nur externe Kursteilnehmer/innen)
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