Einführung "Einfach Informatik 5/6"

Lehrmittelreihe "Einfach Informatik"

Kursnummer: 20.08.07

Kursinhalt

Dieser Kurs befähigt die Lehrpersonen der Oberstufe zum Unterricht über grundlegende informatische Konzepte ohne Computer sowie die Programmierung. Die Grundkompetenzen der Informatik nach Lehrplan werden spielerisch durch eigenständiges Handeln erreicht.
Informatikkonzepte ohne Computer unterrichtet man mittels Knobelaufgaben, welche die Abstraktionsfähigkeit und die Problemlösefähigkeit der Lernenden fördern. Dabei kommen auch Themen wie Datensicherheit, Planen und Optimieren zur Sprache.
Programmieren wird als Kommunikation mit dem Computer in dessen Sprache gesehen. Der sehr beschränkte Wortschatz einer Programmiersprache wird individuell erweitert. Mit von der ETH entwickelten Programmierumgebungen erreichen die Schülerinnen und Schüler einen hohen Grad an Selbstständigkeit bei der Entwicklung von Programmen.

Informationen zur Lehrmittelreihe "Einfach Informatik"

Die Lehrmittelreihe "Einfach Informatik" mit rund 20 Bänden bietet ein Spiralcurriculum für den Informatikunterricht vom Kindergarten bis zur Matura. In der obligatorischen Schulzeit liegt der Fokus auf der Darstellung der Informatik im Kontext der Wissenschaften als ein integraler Bestandteil der menschlichen Kultur. Der Geschichte der informatischen Grundkonzepte folgend, werden die Kompetenzen nach dem neuen Lehrplan möglichst handelnd vermittelt. Es geht um viel mehr als die Produkte der IT kennenzulernen und mit diesen umgehen zu können. "Einfach Informatik" führt Kinder und Jugendliche auf den Weg zum kreativen Gestalten und Erfinden.

Die fachdidaktischen Grundbausteine der Lehrmittelreihe sehen wie folgt aus:

• Gegenseitige Förderung der Kompetenzen im Sprach- und Mathematikunterricht
Die informatischen Konzepte werden stark verknüpft mit der Entwicklung der Sprache und ihrer Verschriftlichung sowie mit der Förderung der Abstraktionsfähigkeit und der Lösungsfähigkeit in der Mathematik.

• Lernen durch eigenständiges Handeln nach Jean Piaget
Die Erzeugung von Produkten geschieht durch eigenständige, konstruktive Arbeit oder durch Teamarbeit. Dem Konstruktionismus von Seymour Papert folgend wird die Funktionalität der Produkte analysiert, reflektiert und diskutiert mit dem Ziel, die Funktionalität der eigenen Produkte zu verbessern, zu korrigieren oder zu erweitern.

• Transparente und somit beobachtbare Auswirkungen eigener Handlungen mit den damit verbundenen Erfolgserlebnissen
Die gelernten Informatikkonzepte ermöglichen, die Auswirkungen ihrer Anwendungen zu visualisieren. Die dabei wahrgenommenen Effekte bewirken eine hohe Motivation und ermöglichen, selbstständig die Funktionalität der eigenen Produkte zu überprüfen.

Hinweise/Bemerkungen

Der Band 5/6 kommt vor allem in der 1. und 2. Klasse der Oberschule zum Einsatz.

Kursinformationen

Kursleitung Prof. Dr. Juraj Hromkovic, Professor für Informatik, ETH Zürich
Zielgruppe Lehrpersonen der Oberschule
Kursdauer 2 x 3 Stunden
Kursort Schulzentrum Mühleholz II, Marianumstrasse 43
Kursdaten Mittwoch, 09. September 2020, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Mittwoch, 23. September 2020, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Max. Teilnehmeranzahl
Anmeldeschluss Freitag, 31. Juli 2020
Kursbeitrag 130 Fr. (nur externe Kursteilnehmer/innen)
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